Nie wieder Zimt kaufen, sondern selber züchten

Zimt ist zum einen, vor allem in der Weihnachtszeit, ein sehr beliebtes Gewürz. Zum anderen kann es auch als Naturheilmittel angewendet werden. Was die meisten dagegen nicht wissen ist, dass es sich hierbei um eine durchaus hübsche Pflanze handelt. Im folgenden Artikel stellen wir dir vor, wie du diese selbst anbauen kannst.

Zimt
Bild: Depositphotos.com

Im Handel kannst Du zwei unterschiedliche Sorten Zimt erwerben. Hier musst Du Dich entscheiden, welche Variante Dir besser schmeckt, um sie dann in den eigenen vier Wänden anzubauen. Der bekannte Ceylon-Zimt ist vorwiegend in Burma, Bagladesh und Sri Lanka zu finden. Er hat ein feines und edles Aroma. Der Cassia-Zimt ist dagegen schärfer und günstiger und wird in großen Mengen in China angebaut. Letzterer eignet sich daher eher für Dekorationszwecke. Wenn Du Zimt zum Verzehr züchten willst, solltest Du eher zu Ceylon-Zimt greifen.

Da Zimt in Mitteleuropa vergleichsweise selten angebaut wird, ist es gar nicht so einfach, die hierfür benötigten Samen zu finden. Am besten suchst Du Dir einen passenden Online-Shop im Internet oder erkundigst Dich in einem Gartencenter, ob sie dort angeboten werden. Sobald Du die Samen erhalten hast, kannst Du mit dem Anbau beginnen.

Echter Ceylon-Zimt wächst normalerweise in den Tropen, da dort das ganze Jahr über eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit von circa 80 Prozent vorherrscht. Zudem ist es in dieser Region auch sehr warm (zumeist über 25 Grad Celsius) und es regnet regelmäßig deutlich stärker als hierzulande. Dadurch wird also klar, dass der Zimtbaum nicht im Garten oder auf dem Balkon angebaut werden sollte. Innerhalb einer Wohnung kann er an einem warmen und möglichst feuchten Platz aufgestellt werden. Aus diesem Grund kann das Badezimmer eine gute Wahl sein. Zusätzlich wird der Zimtbaum regelmäßig mit der Handbrause abgeduscht. Da er aber auch viel Licht braucht, sollte das Badezimmer unbedingt auch ein Fenster haben.

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Zunächst bereitest Du eine Schale oder einen Topf mit Erde vor. Letztere muss locker sein und einen sauren pH-Wert haben. Im Gartencenter kannst Du für diese Zwecke spezielle Anzuchterde erwerben, allerdings gelingt die Anzucht zumeist auch mit normaler Blumenerde, die Du aber im Vorfeld etwas mit Deinen Fingern zerreibst und auflockerst. Wichtig ist, dass es niemals zu Staunässe kommt. Um diese zu verhindern, solltest Du einen Topf mit Loch im Boden verwenden. Damit das Wasser nicht aus diesem auslaufen kann, kannst Du zusätzlich noch einen Unterteller oder einen Übertopf einsetzen. Zimt mag es gerne feucht, zu nass sollte die Erde aber nie sein. Denn sonst könnten die Wurzeln faulen und der Baum würde in seinem Wachstum gestört.

Entweder stellst Du die Töpfe in ein Mini-Gewächshaus oder Du stülpst eine Glas- beziehungsweise Käseglocke über. Die Erde muss ständig feucht und warm sein, damit die Samen ideal keimen können. Sobald sich die ersten Blätter zeigen, kannst Du das Mini-Gewächshaus öffnen oder die Glocke entfernen, um etwas Luft an die Pflanzen zu lassen. Zudem haben diese dann auch die Möglichkeit, sich langsam an die Bedingungen in der Wohnung zu gewöhnen. Auch jetzt solltest Du die Erde feucht und warm halten. Achte aber darauf, dass keine Staunässe entsteht. Zudem solltest Du die zarten Pflanzen nicht direkt in die Sonne stellen, da sie sonst eventuell verbrennen könnten.

Wenn die kleinen Zimtbäumchen etwas gewachsen sind und sich an die Umgebungstemperatur gewöhnt haben, kannst Du sie vereinzeln. Hierfür trennst Du jede einzelne Pflanze vorsichtig mit ihrem Wurzelballen heraus und kannst sie in einen separaten Topf setzen. Mit der Zeit kannst Du sie leicht zurechtstutzen, damit sie nicht zu groß werden. Wenn in Deiner Wohnung die passenden Bedingungen vorherrschen, kannst Du Dich schon bald über Deine ersten eigenen Zimtbäume freuen. Nach rund drei Jahren solltest Du die erste Ernte einfahren können. Hierfür muss die Rinde weich, biegsam und feucht sein. Dadurch ist gewährleistet, dass Du die Pflanze beim Ernten nicht verletzt.

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