Natürliche Möglichkeiten gegen Dehnungsstreifen

Sogenannte Dehnungsstreifen zeigen sich als helle Linien auf der Hautoberfläche. Sie können an der Bauchwand, an den Oberschenkeln, an den Oberarmen, am Gesäß und an den Brüsten entstehen. Teilweise sind sie klein und schmal, teilweise überziehen sie aber auch etwas größere Bereiche des Körpers. Viele Frauen, die ein Kind bekommen haben, bekommen Dehnungsstreifen. Aber auch eine plötzliche Gewichtszunahme oder ein rasanter Gewichtsverlust, ein schnelles Wachstum und Stress können diese hervorrufen. Die Haut besteht aus den folgenden drei Schichten:

  • die äußere Schicht (Epidermis)
  • die mittlere Schicht (Dermis) und
  • die unterste Schicht (Hypodermis)

Dehnungsstreifen entstehen in der mittleren Schicht, wenn das Bindegewebe extrem gestreckt wird. Viele Menschen leiden unter diesen und wissen nicht, was sie dagegen unternehmen können.

Dehnungsstreifen
Bild: Depositphotos.com

Zitronensaft 

Der Säuregehalt in Zitronensaft hilft auf natürliche Weise Dehnungsstreifen zu lindern, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und Narben aufzuhellen. Hierfür wird die Frucht gepresst, um die Flüssigkeit zu erhalten. Der Saft wird dann mit kreisenden Bewegungen in die betroffenen Hautbereiche einmassiert. Nach ungefähr zehn Minuten kann er dann wieder mit warmem Wasser abgewaschen werden. Dieser Vorgang sollte einmal täglich wiederholt werden, um möglichst schnell das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Wer eine sehr empfindliche Haut hat, sollte den Zitronensaft mit ein wenig Leitungswasser verdünnen.

Brauner Rohrzucker 

Brauner Rohrzucker wirkt wie eine Art Peeling und kann dabei helfen, abgestorbene Haut zu entfernen und macht die Haut weicher. Ungefähr die Menge von einem Esslöffel wird mit einem halben Esslöffel Mandelöl und einigen Tropfen Zitronensaft vermischt und dann auf die Dehnungsstreifen gegeben. Die Mischung wird vor dem täglichen Duschen aufgetragen und ungefähr fünf Minuten einmassiert.

Aloe Vera 

Aloe Vera ist ein Bestandteil vieler Cremes, da die enthaltene Milch der Haut Feuchtigkeit verleiht. Zudem besitzt sie heilende und beruhigende Eigenschaften und kann den Heilungsprozess bei Dehnungsstreifen unterstützen und damit die betroffenen Bereiche aufhellen. Hierfür kannst Du ein Blatt der Pflanze abschneiden, die Flüssigkeit entnehmen, auf die betroffenen Hautbereiche geben und sanft einmassieren. Nach ungefähr 15 Minuten kann sie mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Auch diese Anwendung kannst Du jeden Tag wiederholen, bis Du das gewünschte Ergebnis erreicht hast.

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Mandelöl 

Mandelöl ist reich an Vitamin E und kann die Elastizität der Haut verbessern und sie straffen. Hierfür kann es mit etwas Olivenöl vermischt werden, um die Dehnungsstreifen zu behandeln. Am besten gibst Du beide Lebensmittel in eine kleine verschließbare Flasche und dann einige Tropfen der Mischung auf Deine Hände und reibst die betroffenen Hautbereiche ein. Auch diese Behandlung kannst Du jeden Abend durchführen.

Kartoffelsaft 

Kartoffelsaft enthält viele verschiedene Vitamine und Minerale, die dabei helfen können, Narben und Dehnungsstreifen zu reduzieren. Zudem erhöhen sie die Kollagen-Produktion und verhindern damit, dass die Haut frühzeitig erschlafft. Hierfür schneidest Du eine Kartoffel in Scheiben und legst diese dann auf die betroffenen Stellen. Nach ungefähr zehn Minuten entfernst Du sie wieder und wäscht die Haut gründlich ab. Diesen Vorgang solltest täglich wiederholen, bis Du das gewünschte Ergebnis erkennst.

Olivenöl 

Auch Olivenöl enthält viele Vitamine und sogenannte Antioxidantien, die bei Dehnungsstreifen sehr hilfreich sein können. Sie erzeugen ein weiches Hautgefühl, können bei verschiedenen Hautproblemen helfen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Hierfür erwärmst Du natives Olivenöl leicht und gibst es dann auf die betroffenen Bereiche. Jetzt massierst Du die Hautpartie vorsichtig und kannst damit die Durchblutung verbessern und den Heilungsprozess anregen und beschleunigen. Das Öl sollte rund 30 Minuten wirken, damit die Haut die enthaltenen Vitamine ideal aufnehmen kann. Anschließend spülst Du es mit lauwarmem Wasser ab. Den Vorgang kannst Du ebenfalls täglich wiederholen.

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Letzte Aktualisierung am 26.11.2018
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