Haarausfall stoppen: Rosmarin hilft

Rosmarin ist Sommer pur, gehört zu allem, was mediterran ist, gehört zum Grillen, wächst in vielen Gärten, duftet und macht einfach Freude. In der Antike galt Rosmarin als Symbol für Liebe und Treue und wurde gerne im Brautkranz verwendet. Doch dass Rosmarin auch für Haarpflege bestens geeignet ist und sogar gegen Haarausfall wirken kann, wissen wohl die wenigsten?

Haarausfall
Bild: Depositphotos.com

Rosmarin

Rosmarin enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Glycolsäure, Saponine, Bitterstoffe und Harze. 2,5 Prozent der Pflanze sind ätherische Öle. Diese ätherischen Öle regen das Haarwachstum an. Es gibt viele Gründe, warum Haare ausfallen. Oft ist es ja auch nur etwas Vorübergehendes, wie beispielsweise durch Schwangerschaft oder durch die Wechseljahre ausgelöst. Auch verschiedene Mangelerscheinungen können die Ursache für Haarausfall sein. Wenn man von Haarausfall spricht, meint man jedoch oft den Haarausfall der Männer, der hormonell bedingt ist, der nichts mit dem Alter zu tun hat. Durch Kräuter kann die Durchblutung der Kopfhaut verbessert werden und dadurch können mehr Nährstoffe aufgenommen werden. Eine bessere Sauerstoffversorgung der Kopfhaut und der Haarfolikel ist ebenfalls wichtig für das Wachstum der Haare.

Rosamrinöl

Rosmarinöl kann das alles bewirken. Dazu vermischt man sechs Tropfen Rosmarinöl mit einem Teelöffel neutralem Öl. Diese Mischung wird in die Kopfhaut einmassiert und soll 20 Minuten einwirken. Danach wird der Kopf gründlich gespült. Rosmarinöl ist ein sehr kräftig und stark wirkendes Öl und sollte daher nicht alleine angewendet, sondern immer mit einem Basisöl gemischt werden. Oliven-, Mandel- oder Kokosöl sind dafür sehr gut geeignet. Es muss aber nicht Rosmarinöl sein, das verwendet wird, um Haarausfall zu verhindern oder zu bessern. Auch andere Zubereitungen, in denen Rosmarin enthalten ist, können vorbeugend angewendet werden, sind aber auch geeignet, wenn es bereits zu Problemen mit den Haaren und dem Haarwuchs kommt. Rosmarin und seine Inhaltsstoffe sind ein Stärkungsmittel für Kopfhaut und Haar.

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Rosmarinessig

Rosmarinessig gibt es seit Jahrhunderten und wurde angeblich schon von den Römern verwendet, wenn die Haare weniger wurden. Dazu gibt man 25 Gramm frische Rosmarinblätter in einen Liter Apfelessig. Am Besten ist es hier, naturtrüben Essig zu verwenden, der keine zusätzlichen Inhaltsstoffe hat. Die Rosmarinblätter sollen zwei Wochen im Essig ziehen. Danach den Essig abseihen und in eine Flasche umfüllen. Nach der Haarwäsche wird etwas davon in die Haare eingeknetet und in die Kopfhaut massiert. Anschließend den Rosmarinessig mit warmem Wasser ausspülen.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Ein Sud aus Rosmarinblättern kann als Spülung oder Haarwasser verwendet werden. Auf der Kopfhaut wirkt der Rosmarintee anregend. Rosmarin färbt auch und macht die Haare etwas dunkler. Alle Zubereitungen sollen daher nur bei dunklen Haaren verwendet werden. Bei blonden Haaren kann es zu unerwünschten Verfärbungen kommen. Andererseits können Rosmarintee oder Rosmarinöl auch als Vorsorge gegen das frühe Ergrauen der Haare eingesetzt werden. Das Haar wird außerdem seidig weich und glänzend. Dazu soll ein halber Liter Wasser aufgekocht werden, danach wird die Temperatur reduziert und vier Esslöffel Rosmarinblätter sowie zehn Tropfen Rosmarinöl dazugegeben. Bei niedriger Temperatur zwei Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend abkühlen lassen, absieben und das Haar damit spülen. Diese Spülung bleibt im Haar und wird nicht ausgewaschen. Das Haar wird normal frisiert und getrocknet. Diese Anwendung sollte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen angewandt werden. Danach eine Pause von zwei Tagen einlegen.

Fazit

Zusammengefasst ist Rosmarin ein wunderbares Pflegemittel zur Erhaltung von gesunden und schönen Haaren. Haarausfall und grauen Haaren wird vorgebeugt, gleichzeitig erhalten die Haare einen wunderschönen Glanz.

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Letzte Aktualisierung am 26.11.2018
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