Abnehmtipps: Esse diese Lebensmittel nicht für einen flachen Bauch

Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung ist der Grundstein für ein langes und gesundes Leben. Wir befinden uns in aufgeklärten Zeiten, in denen eigentlich jeder von uns wissen sollte, welche Lebensmittel gesund sind und welche dem Körper auf Dauer schaden. Wer seinem Organismus genügend Vitamine, Ballaststoffe, gesunde Fette, hochwertige Kohlenhydrate und ausreichend Wasser zuführt, kommt nicht nur in den Vorteil eines vitalen Lebensgefühls, sondern tut auch gleich noch etwas für seine schlanke Linie, sofern die Kalorienbilanz nicht ins Unermessliche steigt.

Es scheint, als gehe der aktuelle Trend immer mehr zum bewussten, reflektierten Ernährungs-Lifestyle. Wo wir auch hinschauen, sehen wir in den Sozialen Netzwerken Bilder von allerlei Avocado-Kreationen und raffinierten Porridge-Gerichten. Man dürfte also annehmen, dass ein Ruck durch Deutschland geht und Fast Food-Produkte, wie Burger und Pizza bald ausgedient haben werden. Doch dieser Eindruck täuscht. Tatsächlich sprechen die nackten Zahlen eine ganz andere Sprache.

Die ernährungsphysiologische Entwicklung in den westlich geprägten Ländern ist alarmierend. Zwar lässt sich nicht bestreiten, dass der Verzehr von gesunden Produkten, wie Obst und Gemüse, in den letzten beiden Dekaden stark angestiegen ist. Gleichzeitig unterliegt dieser positive Trend aber auch einem großen Manko, da der gleiche Anstieg ebenfalls für den Konsum von Fast Food und ungesunden Getränken verzeichnet werden konnte. Die angenehmen Effekte werden dadurch nicht nur nichtig gemacht, sondern sogar ins Gegenteil verdreht. Mit verheerenden Folgen: Aktuell gehen Ernährungswissenschaftler der Universität Cambridge davon aus, dass bereits in zwei Jahren ¾ aller Todesfälle auf ernährungsbedingte Krankheiten zurückzuführen sein werden.

Dabei sollten wir es eigentlich so viel besser wissen. Neben dem Typ-2-Diabetes, ist das massive Übergewicht das häufigste Resultat einer ungesunden Ernährung. Damit du erst gar nicht in die Bedrängnis kommst, mit all den Risiken und Folgeschäden einer ernährungsbedingten Adipositas kämpfen zu müssen, präsentieren wir dir heute 10 Lebensmittel, die du lieber meiden solltest, wenn du deinen flachen Bauch behalten möchtest.

Flauch
Bild: Depositphotos.com

Produkte aus Weißmehl 

Die Produktvielfalt, der aus Weißmehl hergestellten Lebensmittel ist riesengroß. Besonders populär sind hierzulande Nudeln, Brote und andere Backwaren, die aus dem hellen Pulver entstehen. Diese mögen zwar im ersten Augenblick recht schmackhaft sein, unserem Körper tun wir mit der Zufuhr dieser Nahrungsmittel jedoch keinen Gefallen. Ihnen fehlen nicht nur beinahe sämtliche Mineralstoffe und Vitamine, sie sind überdies in der Regel noch äußerst kalorienreich. Da Weißmehl-Produkte also keine mehrwertigen Stoffe für den Körper enthalten, ist bei der daraus resultierenden Energiezufuhr oft von „leeren Kalorien“ die Rede. Unser Organismus ist jedoch dringend auf die hier ausbleibenden Mikronährstoffe angewiesen. Unter anderem benötigt er sie eben dazu, jene Weißmehl-Produkte wieder zu verwerten und zu verdauen.

Da diese mit ihrem Verzehr jedoch nicht über die Nahrung aufgenommen werden, beginnt sich der Körper für die Verstoffwechselung an seinen eigenen Reserven zu bedienen. Bei einer sehr einseitigen Ernährungsform, die vor allem auf vielen Weißmehl-Produkten basiert, können deshalb auf lange Sicht diverse Mangelerscheinungen auftreten. Da es sich bei Weißmehl zudem noch über ein konzentriertes Kohlenhydrat handelt, ist das Endprodukt seiner körperinternen Verwertung faktisch nur noch reiner Zucker. Dieser Faktor führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse sehr viel Insulin produzieren muss, um den Zucker zu den Zellen zu transportieren, damit wiederum der Blutzuckerspiegel gesenkt werden kann. Wer sehr viele Weißmehl-Produkte konsumiert, erhöht also das eigene Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Zusätzlich enthalten die hier erwähnten Produkte in der Regel das aus Proteinen bestehende Stoffgemisch Gluten. Dieses steht wiederum im Verdacht, zahlreiche negative Effekte auf die Gesundheit des Menschen mit sich zu bringen. Deshalb sollte der Griff im Supermarktregal immer zu Vollkornprodukten gehen. Nach Möglichkeiten werden die Getreidekörner dann auch noch ganz frisch gemahlen

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Weißer Reis 

In der Werbung wird uns häufig suggeriert, dass Reis der perfekte „Allrounder“ sei. Er ist nicht nur die ideale Sättigungsbeilage, sondern ebenfalls sehr günstig und enthält obendrein noch wertvolle Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe. Diese Punkte sind auch durchaus korrekt, gelten jedoch nur für die ungeschälte, braune Variante. Bei dem weißen Kochbeutel-Reis, sind gleichzeitig mit der Schale auch alle anderen Nährstoffe entfernt worden. Was bleibt sind wiederum konzentrierte Kohlenhydrate, deren Verwertung die gleichen Probleme mit sich bringen, wie bereits bei den Weißmehl-Produkten erläutert. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, entscheidet sich auch hier für den Vollkornreis. Dieser nimmt für seine Zubereitung zwar deutlich mehr Zeit in Anspruch, glänzt dafür jedoch mit seinen ernährungsphysiologisch positiven Eigenschaften.

Fertigprodukte 

Dass uns die schnell zubereiteten Fertigprodukte in der Regel nicht schlecht schmecken, liegt vor allem an den darin enthaltenen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern. Das Benutzen dieser Inhaltsstoffe hat den Hintergrund, dass solche Produkte über eine lange Zeitspanne hinweg unverändert frisch wirken und außerdem sehr lange verzehrbar sein müssen. Bei der Produktion von Fertigprodukten wird in der Regel auf minderwertige Nahrungsmittel zurückgegriffen. Dazu zählen unter anderem das Verwenden von Flüssig-Eiern anstatt frischen, Kartoffelmehl an Stelle von echten Kartoffeln, sowie das Hinzuführen von gehärteten Ölen und Fetten. Wer eine frische, vergleichbare Mahlzeit zubereitet, käme nicht im Traum darauf, diese Inhaltsstoffe zu verwenden. Trotzdem wählen wir diese schnell zubereiteten Gerichte oft aus Bequemlichkeit oder Zeitmangel. Eine Erwähnung der essentiellen Mikronährstoffe erübrigt sich beinahe von selbst, da diese im Zuge des industriellen Vorkochens und des erneuten Aufwärmens daheim ohnehin verloren gehen. Wer also Tage einkalkulieren muss, an denen die Zeit zum Kochen fehlt, sollte sich seine gesunden Mahlzeiten am besten schon im Voraus zubereiten, anstatt Fertigprodukte zu konsumieren.

Gepökelte Fleischprodukte 

Um Fleisch- und Wurstprodukte möglichst lange haltbar zu machen, werden diese häufig gepökelt. Bei diesem Vorgang wird ein spezielles Pökelsalz verwendet,welches sich aus Salz- und Natriumnitriten zusammensetzt. In Verbindung mit Proteinen kann Nitrit wiederum Nitrosamine bilden, welche ein hohes Gesundheitsrisiko bergen. In Tierversuchen konnte herausgefunden werden, dass die in vielen Fleischprodukten enthaltenen Nitrosamine, zusammen mit anderen, typischen chemischen Zusatzstoffen, sogar Krebs- und Herzerkrankungen fördern können. Besonders betroffen sind hiervon mitunter Frischwurst-Aufschnitte, Dauerwürste, Bacon oder Hot Dogs. Wer nicht auf seine Fleischprodukte verzichten möchte, sollte also unbedingt zu ungepökelten Waren greifen. Am besten entscheidet man sich für Fleischsorten aus lokalen Bio-Betrieben, die in der Regel auf das klassische Pökelsalz verzichten. Damit tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern setzt gleichzeitig noch ein kleines Zeichen gegen die Massentierhaltung.

Proteinriegel 

Nach dem anstrengenden Workout, muss erst einmal ein Proteinriegel her? Weit gefehlt. Was in der Fitness-Branche häufig als optimales Supplement beschrieben wird, besteht in Wirklichkeit beinahe gänzlich aus industriell verarbeiteten Produkten. Hier gesellen sich Transfette, Zucker, Süssstoffe, künstliche Aromastoffe und weitere chemische Inhaltsstoffe zu den namensgebenden Proteinen. Dumm nur, dass diese Zutaten in erster Linie nicht den gewünschten Muskelaufbau fördern, sondern vielmehr zur Bildung von zahlreichen Krankheiten beitragen.

Light-Produkte 

Moment einmal. In einer Liste von Lebensmitteln, die ungesund sind und einen flachen Bauch verhindern, tauchen die charakteristischen Light- oder Diät-Produkte auf? Genauso ist es. Nur weil sich diese Lebensmittel auf die Fahne schreiben, weniger Fette oder Zucker zu enthalten als ihre klassischen Ausgaben, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie automatisch kalorienärmer oder gar gesünder seien. Oft werden die gerade erwähnten Zutaten schlichtweg durch kalorisch gleichwertige ersetzt. Für den Geschmack sorgen dann Aroma- und Süßstoffe, sowie Geschmacksverstärker.

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Süßigkeiten 

Dass der übermäßige Verzehr von Süßigkeiten nicht gerade dienlich für eine schlanke Linie ist, sollte allen von uns klar sein. In den Naschereien ist in der Regel kein Nährstoff enthalten, von dem der Körper profitiert. Stattdessen setzt sich die Inhaltsliste von Süßigkeiten meist aus isolierten Kohlenhydraten, wie Zucker, gehärteten Fetten und industriell verarbeiteten Proteinen zusammen. Hinzukommt, dass die Leckereien wahre Kalorienbomben sind. Bereits wenige Schokoriegel sind von ihrer Energiebilanz mit ganzen Mahlzeiten gleichzusetzen. Wer partout nicht auf etwas Süßes verzichten will, sollte lieber zu Datteln, Zartbitterschokolade oder Honig greifen. Doch auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. Wer seine Kalorienbilanz nicht in die Höhe schrauben möchte, sollte stets mit der nötigen Selbstdisziplin sündigen.

Softdrinks 

Die berühmten Limonaden sind in all ihren Facetten schon seit langer Zeit wahre Kassenschlager. Und das obwohl sie nur so vor Zucker, oder in den vermeintlichen Light-Varianten, vor chemischen Süßstoffen strotzen. Die zugeführte Phosphorsäure fördert zudem Zahnerkrankungen und bringt den Säure-Basen-Haushalt des Körpers durcheinander. Das enthaltene Koffein sorgt für ein rastloses Gefühl. Eine dänische Studie ergab sogar, dass der regelmäßige Konsum von künstlich gesüßten Softdrinks bei schwangeren Frauen Frühgeburten begünstigt. Der beste und ungefährlichste Durstlöscher bleibt also das klassische Wasser.

ACE-Säfte 

Nun, da Softdrinks scheinbar gemieden werden sollten, kann man ja ruhigen Gewissens zu den bekannten ACE-Säften greifen. Schließlich deutet schon der Name auf das enthaltene Vitamin A,C, und E hin und Vitamine sind bekanntlich nichts Schlechtes. Leider müssen wir hier einen Strich durch die Argumentationskette machen. Der Fruchtanteil in ACE-Säften ist oftmals verschwindend gering, stattdessen werden Süßstoffe und Wasser zugeführt. Was dem Getränk jedoch vollends das Genick bricht, ist sein oft sehr hoher Zuckeranteil. Die Wirkung und Aufnahme der künstlich zugesetzten, namensgebenden Vitamine ist überdies umstritten. Die beste Methode, um einen leckeren, gesunden Saft herzustellen, ist noch immer das selbständige Pressen von Früchten in der heimischen Küche.

Fertig-Gemüsebrühe 

Bei dem Wort „Gemüsebrühe“, könnte man schnell auf den Gedanken kommen, dass es sich hierbei in erster Linie um ein aus Gemüse gewonnenes Konzentrat handelt, dass in seinen ernährungsphysiologischen Eigenschaften zwangsläufig gut sein muss. Den größten Anteil der Fertig-Gemüsebrühen stellt jedoch das Salz dar, dicht dahinter folgt der Geschmacksverstärker Glutamat. Ein hoher und dauerhafter Salzkonsum kann für einen erhöhten Blutdruck sorgen und unterschiedliche Herzkreislaufleiden hervorrufen. Glutamat steht wiederum unter dem Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen und für Heißhungerattacken zu sorgen. Deshalb raten Verbraucherzentralen auch von einem häufigen Konsum des Geschmacksverstärkers ab. Die bessere Alternative zu den Instant-Brühen, sind die Bio-Varianten. Hier gibt es einige Hersteller, die vollends auf die Verwendung von Glutamat verzichten.

Wir hoffen, dass euch unsere Auswahl ein Stück weit aufklären konnte. Wenn ihr die aufgeführten Lebensmittel meidet, tut ihr nicht nur etwas für euren flachen Bauch, sondern zusätzlich noch etwas Gutes für eure Gesundheit.

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Letzte Aktualisierung am 11.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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